Day 37: Heisses Essen im heissen Sueden

Was essen wir hier eigentlich? Mittlerweile koennen wir die nord- und suedindische Kueche auseinanderhalten, der Sueden ist, wie oft zu lesen, wirklich schaerfer gewuerzt. Gerichte, die wir oder eher ich in Rajastan probiert haben, sind hier im Sueden um einiges schaerfer.
Anne steht mit dem scharfen Essen leider auf Kriegsfuss und bedauert dieses sehr (doch was soll sie mit einem brodelnden Magen auch anderes tun?), ich hingegen habe mich langsam daran gewoehnt und geniesse das wirklich scharfe Essen. Mein momentaner Favorit ist das “Cauliflower Manchurian”, panierter Blumenkohl in einer dunklen Peperoniesuace mit reichlich Chilli und Masala…
Sehr lecker sind auch die kleinen Pakoras und Cutlas, die es an jeder Strassenecke aus riesigen Pfannen zu kaufen gibt, fuer den kleinen “Heisshunger” zwischendurch.
Mein ungeschlagener Favorit am Morgen sind Idlys, kleine Batzen aus Reismehl mit einer angenehm milden Currymischung, der richtige Start in den Tag.
Mittlerweile haben wir auch die Dosas, die in verschiedensten Varianten daherkommen, probiert. Dosas sind riesige Crepe-aehnliche Fladenn aus Linsenmehl, die mit Gemuese (Masala Dosa) oder Zwiebeln (Onion Dosa) gefuellt sind, grossartig. Dazu gibt es immer kleine schmierige Toepchen mit Currys (Currys sind hier uebrigens ale moeglichen Saucen aus Gewuerzen gemischt, also kein bestimmtes Gewuerz, wie wir es unter dem Namen kennen) und Sausen auf Milchbasis, die ich allerdings nicht mag, da ich keine Milchprodukte esse.
Magentechnisch haben wir es uebrigens bis auf eine kurze Episode bei Anne bislang gut ueberstanden, wahrscheinlich sind wir schon zu uebervorsichtig (aber “better safe than sorry)? Viele essen hier scheinbar bedenkenlos an jeder Ecke offene Obstsalat (was zum echten “Knaller” werden kann), Wasser aus der Leitung (wir haben schon die toten Hunde am Wasserbrunnen gesehen) und andere “gefaehrliche” Dinge, wie Lassies oder Milchshakes (obschon wir auch oft mit uns selbst hadern und zugern mal zugreifen wuerden…)

Wir sind heute abend uebrigens in Alleppey angekommen, nach einer wundervollen achtstuendigen Fahrt mit dem Boot durch die Backwater. Doch davon spaeter mehr…

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2 thoughts on “Day 37: Heisses Essen im heissen Sueden

  1. Hey Ihr Liebe,ich freue mich immer wenn ich sehe es ist ein neuer bericht von euch da.Es ist als taucht man in eine andere Welt.Momenten `eure Welt`.Es ist wirklich sehr spannend was ihr alles erlebt,seht riecht und schmeckt.Es ist sicher eine große umstellung wenn ihr wieder zuhause seid.Aber bís dahin ist ja noch Zeit…Also viel spaß weiterhin.Alles Liebe von Marc,Nadine und dem celinchen.Übrigens haben wir seit 4 Tagen traumhaftes Wetter hier.Ein paar grad wärmer und man könnte meinen der Frühling ist da.Gehe gleich mit Celi ins Moskaubad,eine Runde planschen.Alles Liebe Nadine

  2. Hallo ihr scharf- und mildessende Indienreisende, das Topic mit dem Essen (“Was essen die da eigentlich?”) kommt von Maija, die ja auch immer am experiementieren ist an Herd und Pfanne. Da kommt schon Appetit auf, zumal wir auch eher scharf (Olli) und mild (Maija) vertragen können. Und glückerweise hat auch Renate mit großen Töpfen die besten Suppen produziert. Sonst scheint das Leben zwischen Wasser, Strand, inshore waters und vielen Menschen atemberaubend, interessant und stimmt auch nachdenklich über die Realitäten. Alles in allem wünschen wir euch bestes Voranpirschen durch die Dschungel der Zivilisation und Natur und freuen uns schon auf weitere Erlebnisberichte.
    Maija und Olli

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